Wasserfall Plakun

 

Unweit von der Erholungseinrichtung befindet sich ein der besonders sehenswerten Naturdenkmäler der Wasserfall Plakun. . Den Namen Plakun hat er dank zwei schmalen Wasserstrahlen bekommen, die von der sieben Meter Höhe fallen und sich in die kleinen Tränen ähnlichen Spritzer zerschlagen. So entsteht ein Eindruck, dass der Ufer weint. Der Wasserfall ist im Sommer besonders malerisch. Genau so schön ist es auch im Winter, wenn er mit dem in der Sonne blitzenden mächtigen Eispanzer bedeckt wird, aber er friert nicht ganz durch.
1991 wurde Plakun zum hydrologischen Naturdenkmal erklärt. Die Legende über die Herkunft von Plakun besagt, dass ein unglückliches Mädchen, das gewaltsam von seinem Geliebten getrennt und in Inneren des Berges eingesperrte wurde. Das Mädchen hat dem alten Gutsherren, der ihr Hof gemacht hatte, einen Korb gegeben, und wird erst dann befreit, wenn sie sich zum Heiraten bereit erklärt. Aber vor Liebe zum Geliebten, wegen Leiden der Einkerkerung und der Trennung weint sie, und ein Strom ihrer Tränen ist so groß, dass ein Wasserfall entstanden ist.

       

 

Nicht weit von dieser Gegend am Fluss Sylva kam die Erscheinung des wundertätigen Bildes Brennender Dornbusch zur Stande. Dieses Gnadenbild befindet sich in der Kirche in Suksun. Es wird jährlich im Sommer am 10. Juli eine Kreuzesprozession mit dem Gnadenbild zur heiligen Quelle Plakun an der Stelle ihrer Erscheinung in der Siedlung Tachtarevo gemacht. Nach der Andacht baden die Teilnehmer der Kreuzesprozession in den Wasserfallesstrahlen. Das Wasser, das aus Plakun genommen ist, wird nicht trübe und erhält lange seinen Geschmack und seine Heilwirkung. Die Tradition, sich in der heiligen Quelle zu waschen, lockt hierher Pilger und Touristen, die sich durch keine Jahreszeit und keine Wetterbedingungen aufhalten lassen. Wenn Sie sich drei Male unter die Wasserfallesstrahlen stellen, bleiben Sie das ganze Jahr gesund.